ZE Zentrum für Entrepreneurship

Online-Workshop Smart Factory und Industrie 4.0 – Wie sieht mein Unternehmen der Zukunft aus?

Smart Factories sind ein populäres Zukunftsmodell für die industrielle Fertigung. Auch für kleine und mittelgroße Betriebe gibt es schon jetzt eine Reihe von Ansätzen, mit denen sie sich der Vision einer Smart Factory annähern können. Im Online-Workshop der PFH "Smart Factory und Industrie 4.0 – Wie sieht mein Unternehmen der Zukunft aus?" befassen sich die Teilnehmenden mit Techniktrends und erarbeiten einen konkreten Handlungsplan.

Kreativ- und Innovations-Coach Tatjana Timoschenko gibt am 23. und 30. Juni 2021 einem kostenfreien Online-Workshop in Kooperation mit dem PFH-TRANSition Projekt. Interessierte können sich per E-Mail anmelden: transition-project@pfh.de (Foto: privat)

 

Künstliche Intelligenz, 3D-Druck, Robotik, Augmented Reality – in der Smart Factory kommen eine Vielzahl innovativer Schlüsseltechnologien zum Einsatz. Doch nicht alles, was möglich ist, ist sinnvoll oder lässt sich mit den eingeschränkten Ressourcen eines mittelständischen Betriebes auch umsetzen. Wer seine internen Prozesse digitalisieren möchte, sollte sich deshalb zunächst intensiv mit den Techniktrends befassen und den Nutzen für das eigene Geschäftsmodell ermitteln. Gemeinsam mit Kreativ- und Innovationscoach Tatjana Timoschenko führt das Team des EU-Projekts PFH-TRANSition, das am ZE Zentrum für Entrepreneurship am Hansecampus Stade der PFH angesiedelt ist, einen kostenlosen Online-Workshop zu diesem Thema durch. Der Workshop findet am 23. und am 30. Juni 2021 von jeweils 14 bis 18.30 Uhr statt. Zwischen den beiden Terminen gibt es zur Vertiefung des Themas eine Aufgabe. "Angelehnt an den Design Thinking-Prozess klären wir zunächst die spezifischen Herausforderungen der Teilnehmenden bei der Modernisierung und orientieren uns dabei vorwiegend an den konkreten Bedarfen und der jeweiligen Zielgruppe. In einem der nächsten Schritte erarbeiten wir gemeinsam Lösungsansätze in Form eines prototypischen Konzepts sowie einen ersten Handlungsplan", so Tatjana Timoschenko.

 

Wie sieht unser individuelles digitales Geschäftsmodell aus? Welchen Mehrwert wollen wir Kunden zukünftig bieten? Wie lassen sich die Bedarfe unserer Kunden noch besser bedienen? Welche Technologien sind dafür notwendig? Wie müssen sich die internen Prozesse verändern? Die Antworten auf diese Fragen markieren wichtige Leitplanken auf dem Weg zur Smart Factory. "Flexibler, individueller und effizienter – die Digitalisierung bietet gerade mittelständischen Produktionsbetrieben enorme Optimierungsmöglichkeiten", sagt Prof. Bernhard Vollmar, Geschäftsführender Direktor, ZE Zentrum für Entrepreneurship. "Einen Mehrwert unseres Workshops bietet der wechselseitige Blick auf die Fragestellungen und Lösungen der jeweils anderen Teilnehmenden, gerade wenn sich durch die unterschiedlichen Perspektiven von beispielsweise produzierendem Gewerbe und Dienstleistungen inhaltlich Schnittstellen ergeben können. Diese Schnittstellen befördern oft einen Wissenstransfer oder sogar gemeinsame Innovationen, die zu smarten Anwendungslösungen führen können“, so Vollmar.

 

Eine Anmeldung zum Workshop ist bis zum 8. Juni per E-Mail: transition-project(at)pfh.de möglich.

Die Workshop-Nachmittage bauen aufeinander auf, zwischen den beiden Terminen gibt es eine Aufgabe. Deshalb ist die Voraussetzung zur Teilnahme die verbindliche Zusage, an beiden Nachmittagen dabei zu sein. Im Anschluss an die Workshops besteht die Möglichkeit, an einer virtuellen Bar miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

 

Über das Projekt

Das EU-Projekt PFH TRANSition unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar ist am ZE Zentrum für Entrepreneurship angesiedelt und wird kofinanziert durch die EU und das Land Niedersachsen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Es fördert den Wissens- und Technologie-Transfer zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Weitere Infos: PFH Private Hochschule Göttingen, ZE Zentrum für Entrepreneurship, Hansecampus Stade, www.ze-pfh.de/transition.