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ZE Zentrum für Entrepreneurship

Platz 1 für nachhaltige Cool Packs und Fahrrad-Lieferdienst - 51 Schüler beim Ideencampus Südniedersachsen

Göttingen, 19.11.2019. Mehr gute Ideen denn je: 51 Schülerinnen und Schüler haben beim "Ideencampus Südniedersachsen" der PFH Private Hochschule Göttingen mitgemacht, der am 15. November zu Ende ging. Die fünfte Auflage der Veranstaltung war damit die bislang teilnehmerstärkste. Während des zweitägigen Workshops haben Schüler aus Alfeld, Bad Harzburg, Einbeck, Göttingen, Holzminden und Northeim unternehmerische, soziale und ökologische Ideen entwickelt.

5. Ideencampus Südniedersachsen

51 Schülerinnen und Schüler aus der Region haben beim 5. Ideencampus Südniedersachsen teilgenommen. Foto: PFH

5. Ideencampus: Arbeitssituation

Arbeitsatmosphäre: Coach und Jury-Mitglied Marco Böhme im Gespräch mit zwei Schülerinnen. Foto: PFH

5. Ideencampus: Die Sieger-Teams

Die beiden Sieger-Teams "Cool Packs" (OHG) und "Onlocal" (MPG) des 5. Ideencampus Südniedersachsen. Foto: PFH

Gründungsexperten des hochschuleigenen ZE Zentrum für Entrepreneurship und Unternehmer aus der Region halfen den Schüler zwischen 14 und 22 Jahren dabei, aus ihren Gedankenansätzen realistische Konzepte zu formen. Sie lernten, wie man Projekte finanziert und ein Unternehmen gründet, aber auch wie man aus Fehlversuchen lernen und gestärkt hervorgehen kann.

 

Am Ende kürte eine dreiköpfige Jury die besten Ideen. Hier hatten die jüngsten Teilnehmer die Nase vorn: Sichtlich überrascht nahmen Anna Frost, Janna Kikos, Hedi Marienhagen, Jana Seifried (alle 14) und Tom Grischke (15) vom Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen (OHG) sowie die nur wenig älteren Theo Kramer und Wanja Krivov (beide 16) vom Göttinger Max-Planck-Gymnasium (MPG) Urkunden und Gutscheine als Erstplatzierte entgegen.

 

 

Nachhaltigkeit auf den beiden ersten Plätzen

Beide Teams legten bei ihrer Ideenentwicklung besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Die OHG-Gruppe hat ein umweltfreundliches Cool Pack aus Latex und Amaranth-Körnern entwickelt, das im Gegensatz zu den Standard-Kompressen leicht zu reinigen ist und nicht auslaufen kann. Solche hygienischen und nachhaltigen Cool Packs möchten sie nicht nur an der eigenen Schule etablieren, sondern am liebsten auch auf den freien Markt bringen. Dafür nehmen sie viele Impulse vom Ideencampus mit. "Wir haben gelernt, wie Leute mit Wirtschaftserfahrung solche Projekte angehen. Das war sehr spannend", so Hedi Marienhagen.

 

Die Idee von Theo Kramer und Wanja Krivov heißt "Onlocal". Die MPG-Schüler planen den Komfort des Online-Shoppings mit dem lokalen Einzelhandel zu verbinden. Über einen Internet-Shop möchten sie Göttinger Einzelhändlern eine Verkaufsplattform bieten. Die online bestellten Waren sollen dann klimaneutral mit dem Fahrrad ausgeliefert werden.

 

"Alle Teilnehmer dürfen sich als Sieger fühlen. Denn sie haben Kreativität und Grips bei der Entwicklung ihrer Konzepte bewiesen", erklärte Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar, Leiter des ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH und verantwortlich für den Ideencampus. "Unser Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler selbst herausfinden, wie sie ihre guten Ideen später in die Tat umsetzen können. Dies ist ihnen sehr gut gelungen und die erlernten Kompetenzen werden ihnen noch in vielen Situationen nützlich sein", so Vollmar weiter.   

 

 

16 Teams aus 9 Schulen

Insgesamt haben 33 Schülerinnen und 18 Schüler in 16 Teams beim 5. Ideencampus Südniedersachsen teilgenommen. Mit jeweils einer oder mehreren Gruppen waren die BBS Alfeld, das Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg, die BBS Einbeck, die BBS Holzminden und die BBS 1 Northeim sowie aus Göttingen die BBS 1 Arnoldi-Schule, die IGS Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, das Max-Planck-Gymnasium und das Otto-Hahn-Gymnasium vertreten.

 

Neben den beiden Siegergruppen zeichnete die Jury noch Teams aus Alfeld, Bad Harzburg und Göttingen als Zweit- beziehungsweise Drittplatzierte aus. Sie hatten sich mit Trinkflaschen im Modulsystem, Ausrüstungs-Paketen für Outdoor-Abenteuer und einer Plattform für soziale Schülerprojekte befasst. Die fünf prämierten Teams erhielten Gutscheine zwischen 100 und 250 Euro als Startkapital für eine mögliche spätere Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung ihrer Projekte.

 

 

Schülerstimmen:

  • "Was ich hier über Präsentationstechnik gelernt habe, hilft mir auch in der Schule. Außerdem habe ich jetzt richtig Lust, unser Projekt umzusetzen. Es wäre mein Traum, später Unternehmerin zu werden."
    Charlotte Hesse (17), IGS Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen
  • "Der Austausch mit den anderen Teilnehmern hat mir sehr dabei geholfen, meine Idee für eine Musikproduktionsfirma weiter zu entwickeln."
    Dominik Breidenbach (22), BBS Alfeld